Leben, Wirtschaft|3. November 2016 21:11

Was tun, wenn Arbeitnehmer zum Problem werden

Das Rhein-Main-Gebiet ist eine extrem wirtschaftsstarke Region, in der es nicht allzu schwer ist, einen Arbeitsplatz zu finden. Zahlreiche Banken und Großunternehmen haben ihren Hauptsitz in der Mainmetropole Frankfurt. Außerdem wäre da noch der Frankfurter Flughafen, der als größter Arbeitgeber Deutschlands gilt und in dessen Umfeld viele ganz unterschiedliche Firmen angesiedelt sind. Kurzum: Wer im Rhein-Main-Gebiet arbeiten möchte, sollte hier eine Möglichkeit finden. Vielleicht zunächst nicht im absoluten Wunschbereich, aber wer erst einmal Fuß gefasst hat, kann sich vielerorts durchaus hocharbeiten.
Für Arbeitgeber ist die Situation nicht unbedingt so rosig. Wo es Arbeitsplätze im Überfluss gibt, muss sich ein Unternehmen einiges einfallen lassen, um gute Arbeitnehmer zu gewinnen und zu halten. Andererseits meinen einige Arbeitnehmer, sich alles erlauben zu können, da ihr Chef ohnehin keine Alternative dazu besäße, sie weiterhin zu beschäftigen. Solche Arbeitnehmer verhalten sich illoyal und verursachen unter Umständen hohe Kosten. Natürlich ist dieses Verhalten nicht der Regelfall, nur leider ist in Regionen mit sehr hohem Beschäftigungsgrad, wie es sie zum Beispiel rund um Frankfurt am Main gibt, eine Tendenz in diese Richtung zu erkennen.

Wie manche Arbeitnehmer ihre Grenzen testen

Ein Arbeitsverhältnis ist immer auch eine Vertrauenssache. Kein Arbeitsvertrag kann wirklich alle Fragen klären, die sich aus diesem Verhältnis ergeben. Ob private Telefonate und das Surfen im Internet während der Arbeitszeit erlaubt sind, kann ebenso wie die Frage, ob Raucherpausen von der Arbeitszeit abgezogen werden, Anlass für Streitigkeiten sein. Wer sich einmal den geschriebenen oder ungeschriebenen Regeln im Betrieb widersetzt, reizt seine Grenzen oft immer weiter aus. Für den Arbeitgeber wird ein solches Verhalten spätestens dann zu einem echten Problem, wenn Mitarbeiter stehlen, ihre Arbeit nicht mehr zufriedenstellend erledigen oder sich dauernd krankmelden und für Ihre Fehlzeiten bezahlen lassen, obwohl sie eigentlich kerngesund sind.
Wenn ein Arbeitnehmer beginnt, seine Freiräume auszutesten und Grenzen immer häufiger zu überschreiten, geschieht dies in aller Regel nicht unbemerkt. Doch um eine Abmahnung erteilen zu können oder das Arbeitsverhältnis gar zu beenden, bedarf es handfester Beweise für das Fehlverhalten. Hier kann es sinnvoll sein, einen Privatdetektiv einzuschalten.

© Thorben Wengert /pixelio.de

© Thorben Wengert /pixelio.de

Die renommierte Frankfurter Detektei Lentz wird häufig mit Fällen beauftragt, in denen es um das Fehlverhalten von Arbeitnehmern geht. Tatsächlich ist die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage deutlich angestiegen. Immer mehr Arbeitgeber möchten Klarheit darüber haben, ob ihre Arbeitgeber wirklich gesundheitlich beeinträchtigt sind oder sich auf Kosten ihres Arbeitgebers eine nette Zeit machen. Leider gibt es immer wieder Fälle, in denen sich der Verdacht des Arbeitgebers erhärtet. So kommt es mitunter vor, dass krankgeschriebene Arbeitnehmer nicht nur im eigentlichen Sinne gar nicht krank sind, sondern in dieser Zeit auch noch für einen anderen Arbeitgeber schwarzarbeiten. Ein solches Verhalten ist schlicht kriminell und muss dringend aufgeklärt werden. Dokumentierte Belege, die von einem professionellen Detektiv geliefert werden, können bei einem Prozess zu entscheidenden Beweisen werden.

Ein offenes Verhältnis ist die beste Prävention

Bei derartigen Ermittlungen kann auf der einen Seite das Fehlverhalten des Arbeitnehmers dokumentiert werden, doch nicht selten kommen dabei auch Dinge zum Vorschein, die den Arbeitgeber nicht unbedingt im besten Licht erscheinen lassen.
Arbeitnehmer, die mit dem Gedanken spielen, ihre Angestellten von einem Detektiv überwachen zu lassen, müssen sich im Klaren darüber sein, dass es für derartige Aktivitäten enge gesetzliche Grenzen gibt. Außerdem sollte vorher geklärt werden, ob und welche Probleme es im Betrieb gibt, die unter Umständen der Auslöser für ein derartiges Verhalten sein könnten. In vielen Fällen hilft es, wenn die Problematik direkt bei den ersten Anzeichen eines möglichen Fahlverhalten angesprochen werden. Auf diese Weise kann viel Ärger vermieden werden und Kosten werden überdies gespart.

Es ist daher dringend zu empfehlen, dass Führungsebene und Mitarbeiter offen miteinander kommunizieren. Für manche Betriebe ist dies absolutes Neuland. Doch der Erfolg dieser Strategie ist unbestritten.

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